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Unser Advents-Raglan-KAL Teil 6 mit CraSy Sylvie Rasch

Erschienen am 19.12.2016 in KnitAlong zum Thema: ,


Mit dem heutigen 6. Teil endet unser Advents-Raglan KAL mit CraSy Sylvie Rasch und es geht nun zu unserer Kapuze bzw zu unserem Kragen. In der Playlist hier findest Du auch das passende Video dazu.

Gewinnspiel: Morgen startet auch unser Gewinnspiel zum CraSy-Raglan-KAL. Alle Infos dazu findet ihr morgen auf unserer Facebook-Seite und natürlich auch hier im JaWolle Blog.

Du hast den Start verpasst? Kein Problem: Hier findest Du alle Infos und auch die passende Wolle
Hier findest Du diesen fünften Teil als PDF zum leichteren Speichern und Ausdrucken und hier noch einmal alle einzelnen Teile.
Die komplette Anleitung mit allen Teilen kann ab dem 20.12.2016 hier als PDF heruntergeladen werden.

Dein Pulli sollte jetzt bis auf den Kragen völlig fertig sein.

Sicherlich fragst Du Dich, warum wir den Kragen nicht vorneweg gestrickt haben, denn andere machen das auch und der läuft ja gut. Ja, KANN man machen, aber ich habe mir damit schon ordentlich ein Bein gestellt. Denn Wolle dehnt ja bekanntlich und je schwerer das Material, desto mehr zieht es nach unten und dehnt sich. Das wirkt sich auch auf den Kragen aus, denn der zieht sich dadurch immer größer. Gerade bei großen Kragen wie Carmen-Ausschnitt oder Ähnlichem rutscht einem der Pulli dann von den Schultern. Und wer strickt schon einen engen kragen, um dann einen zu haben, der so groß ist, daß man einen Fußball durch schießen kann? Also nutzen wir die Stabilität und begrenzte Dehnbarkeit des Anschlages aus, der sich nämlich nicht wie eine Masche bis zur Unendlichkeit denht, sondern einfach nur so breit ist und bleibt, wie man ihn gestrickt hat.

Nun aber Los mit dem Kragen:

Für einen Rundhals: Nimm alle Maschen aus Deinem Kragen auf und stricke dort Deinen Kragen an, das kann ein Rippelbündchen sein oder unser Muster, was Du hier sehen kannst. Ein Rippenbündchen sollte mindestens 2-3 cm lang sein.Für das Muster mußt Du auch keine Maschen zunehmen, denn wir nutzen es gleich aus, daß es sich zusammenzieht, dann liegt der Kragen besser an. Am Ende des Musters mußt Du wieder jede 6.und 7. Masche zusammenstricken und das Ende wie zuvor beim Körper und bei den Ärmeln arbeiten.

Für einen V- Ausschnitt: Nimm alle Maschen aus Deinem Kragen auf und stricke Deinen Kragen an. Du kannst ein Rippenbündchen stricken oder auch unser Muster. Um das V gut zu formen, mußt Du in der Ecke des V in jeder 2. Runde 3 Maschen überzogen zusammenstricken, sonst bekommst Du eine Beule in der Spitze. Ein Rippenbündchen sollte mindestens 2-3 cm lang sein.Für das Muster mußt Du auch keine Maschen zunehmen, denn wir nutzen es gleich aus, daß es sich zusammenzieht, dann liegt der Kragen besser an. Am Ende des Musters mußt Du wieder jede 6.und 7. Masche zusammenstricken und das Ende wie zuvor beim Körper und bei den Ärmeln arbeiten.

Für die Kapuze: Nimm alle Maschen aus Deinem Anschlag auf, also alle Maschen ohne den Halsausschnitt, so wie Du sie aus ausgerechnet und angeschlagen hast. Achte dabei darauf direkt in das V der Masche einzustechen, dann sieht man später gar keinen Übergang. Im Video zeige ich Dir genau, wo ich einsteche. Nun stricke eine Rückreihe linker Maschen, dann eine Hinreihe, und eine weitere Rückreihe, also insgesamt 3 Reihen glatt rechts.

Nun wird die Kapuze begonnen. Die wird wie eine Bumerangferse gestrickt. Dafür strickst Du rechts bis vor die letzte Masche, die letzte Masche bleibt auf der linken Nadel, dann drehst Du um und machst eine Wendemasche für verkürzte Reihen. Das kannst Du machen wie bei der CraSy Bumerangferse, der CraSy Bumerang 2 oder auch mit den „Hasenöhrchen“. Alle Videos findest Du bei mir im Kanal. Nach der Wendemasche strickst Du linke Maschen bis vor die letzte Masche auf der linken Seite, diese bleibt auch wieder auf der linken Nadel, Du wendest und machst eine Wendemasche. Nun wird immer hin und her gestrickt. Auf der Hinreihe, wie auf der Rückreihe bis vor die letzte Wendemasche, die letzte Wendemasche auf der linken Nadel lassen und dann wieder umdrehen und eine neue Wendemasche machen. So werden also die Reihen immer kürzer und an der Seite werden immer mehr Wendemaschen. Das Ganze machst Du so lange bis rechts und links jeweils 1/3 Deiner Maschen zu Wendemaschen verarbeitet sind und in der Mitte das letzte Drittel ganz normal als rechte Maschen vor Dir liegt.

Hast Du das geschafft, sollte nun Deine Kapuze, von da, wo Du sie begonnen hast, zu der Stelle, wo Du jetzt bist etwa 30cm lang sein. Ist sie etwas länger, so ist das gar kein Problem, ist sie etwas kürzer so mußt Du mehr Zwischenreihen stricken.

Die Zwischenreihen: Stricke bis zum Ende der Reihe und arbeite dabei alle Deine Wendemaschen je nach der gewünschten Technik ab. Dann umdrehen und linke Maschen stricken bis zum anderen Ende und dabei auch auf der linken Seite Deine Wendemaschen links abarbeiten.

Nun noch eine Hinreihe rechts und eine Rückreihe links stricken, dann geht es mit dem zweiten Teil weiter. Hast Du keine 30 cm so mußt Du hier ein paar mehr Hin-und Rückreihen stricken. Nun strickst Du den zweiten Teil der Kapuze. Dafür strickst Du 2/3 Deiner Maschen rechts ab, das heißt, Du strickst eine vormaligen Wendemaschen auf der rechten Seite plus die Maschen in der Mitte, die ungeschickt geblieben sind. Nun strickst du eine weitere Masche, drehst um und arbeitest eine Wendemasche.

Nun strickst Du links über die vormals ungestrickten Mittelmaschen, dann eine weitere Masche links, umdrehen und Wendemasche arbeiten.

Ab jetzt sind auch hier alle Reihen wieder gleich - sie werden immer länger. Du strickst rechts, bis zur Wendemasche, arbeitest die Wendemasche ab und strickst eine weitere Masche rechts, umdrehen, eine Wendemasche machen und linke Maschen stricken bis zur Wendemasche, dann die Wendemasche links abarbeiten und eine weitere Masche stricken und wenden und die Wendemasche machen. Das wiederholst Du so lange bis die jeweils vorletzte Masche eine Wendemasche ist.

Nun bist du wieder in der Hinreihe und strickst rechts bis zur Wendemasche, arbeitest die Wendemasche ab, strickst die nächste Masche und nimmst aus Deinem V-Ausschnitt die Maschen aus dort auf, wo Du zur Runde geschlossen hast. Dann drehst Du um und strickst linke Maschen bis zur anderen Seite. Möchtest Du hier wieder unser Hebemaschenmuster arbeiten, dann mußt Du hier wieder jede 6. Masche verdoppeln, jedoch nur die Maschen an der Kapuze, nicht die Maschen, die Du gerade seitlich aufgenommen hast. Auf der anderen Seite angekommen arbeitest Du nun auch wieder Deine Wendemasche links ab und nimmst aus den Seitenkanten des Ausschnittes die Maschen auf. Zähle nun alle Maschen und achte darauf, daß die Maschenanzahl durch 8+1 Teilbar ist für das Muster. Du kannst auch ohne Zunahmen stricken und einfach nur ein Rippenbündchen an die K

apuze oder Du hast die Zunahmen gearbetiet, dann kannst Du auch die Endkante unseres Musters stricken, wie gezeichnet.

Danach kannst Du dein Kontrastgarn abschneiden und strickst noch eine weitere Reihe rechts. Die folgende Reihe wird links gestrickt. Dabei mußt Du alle zuvor zugenommenen Machen wieder abnehmen, dafür strickst Du also Jede 6. mit der daneben liegenden 7. Masche links zusammen. Danach hast Du wieder die gleiche Maschenanzahl wie vor dem Muster. Nun noch eine Runde rechts und dann eine Runde links danach stricken, danach kannst Du abketten. Ich empfehle Dir hier isländisch abzulegen, weil das schön zum Muster paßt. Am Ende läßt Du eine langen Faden, damit Du die Kanten an die Überlappung annähen kannst.

Lege dafür die beiden Blenden vorn übereinander und zwar so, daß die Seite mit dem Faden oben liegt. Lege diese beiden Blenden nun an die noch offene Stelle am Ausschnitt, da wo Du die Maschen aufgenommen hast. Nun stich zuerst von unten nach oben durch die Kante am Pullover und dann durch beide Lagen der Blende. Jetzt stichst Du am Pulloverende immer unter 2 Beinchen einer rechten Masche ein und ziehst den Faden durch. Dann stichst Du auf der Blende unter den Stege von 2 Reihen hindurch und ziehst den Faden an. Achte dabei darauf, daß Du auch durch beide Stofflagen stichst. So nähst Du die Blende an den Pullover an. Wenn Du richtig genäht hast, ist von der Naht nichts zu erkennen.

Nun nur noch alle verbleibenden Fäden vernähen und Deinen Pulli waschen und trocknen und dabei ausgehen ;)

Vergeßt nicht, Eurer Bild einzureichen, es erwartet Euch das tolle Rosenholz-Set von Pony. Um allen Späteinsteigerinnen und auch langsameren Strickerinnen die Chance zu geben, könnt ihr bis zum 31.12.2016 euer Foto einreichen. Nähere Infos zum Gewinnspiel findet ihr  schon morgen (20.12.2016) hier im JaWolle Blog.

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Unser selbst gestrickter Adventskalender ist vorbereitet, Claudine hat alle Taschen fertig und gerade haben wir damit...

Posted by Ja Wolle & haekelmode.com on Samstag, 28. November 2015